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Badisches Sagen-Buch I

Reiter ohne Kopf

1 Min. Lesezeit· Bernhard Baader, August Schnezler, Creuzbauer und Kasper

In historischer Schreibweise · Die Absatznummern verlinken einzelne Textstellen.

01

Am Eingang des Muckenlocher Waldes führt der Weg über eine Brücke. Hat man sie überschritten, so sieht man zuweilen einen Mann, welcher seinen Kopf wie einen Hut unter dem Arm trägt, auf einem Schimmel heransprengen. Er verfolgt die Leute und führt sie irre, kann aber nicht über den Graben, der in der Nähe ist, hinaus, daher man jenseits desselben vor ihm in Sicherheit ist. Auch aus dem Walde heraus vermag er nur eine kurze Strecke zu reiten und verschwindet an dem nächsten großen Markstein.

02

Bei seinen Lebzeiten war er ein Feldmesser und hat in dieser Gegend solche Betrügereien verübt, daß er nun zur Strafe daselbst umgehen muß.

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Quelle zitieren

Reiter ohne Kopf, in: Badisches Sagen-Buch II, Nr. 82, Karlsruhe: Creuzbauer und Kasper: 1846

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Reiter ohne Kopf, Sagenarchiv Verlag Kawerau, hrsg. von Verlag Kawerau. https://sagenarchiv.de/archive/badisches-sagenbuch-i-082-reiter-ohne-kopf/textzeugen/badisches-sagenbuch-i-082-reiter-ohne-kopf