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Badisches Sagen-Buch I

Das Bergmännlein

1 Min. Lesezeit· Bernhard Baader, August Schnezler, Creuzbauer und Kasper

In historischer Schreibweise · Die Absatznummern verlinken einzelne Textstellen.

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Vor einigen Jahren weideten ein Paar Hirtenbuben in der Gegend von Schiltach bei einer verlassenen Erzgrube. Da sahen sie ein Bergmännlein, welches ganz wie ein Bergknappe gekleidet war, mit Licht und Gezäh’ in den Stollen der Grube fahren und hörten es alsdann darin arbeiten. Erschrocken liefen sie zu dem Bauern, in dessen Hofmarkung das Bergwerk lag und erzählten ihm, was sie gehört und gesehen hatten. Als des Bauers erwachsene Tochter hierauf zur Grube geeilt war, hörte sie gleichfalls das Arbeiten darin. Durch alles Dies wollte das Bergmännlein anzeigen, daß die Grube mit Vortheil wieder gebaut werden könne, allein dieses Winkes ungeachtet ist der Bau noch bis heute nicht unternommen worden.

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Quelle zitieren

Das Bergmännlein, in: Badisches Sagen-Buch II, Nr. 231, Karlsruhe: Creuzbauer und Kasper: 1846

Archivfassung zitieren

Das Bergmännlein, Sagenarchiv Verlag Kawerau, hrsg. von Verlag Kawerau. https://sagenarchiv.de/archive/das-bergmaennlein/textzeugen/badisches-sagenbuch-i-231-das-bergmaennlein