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Badisches Sagen-Buch II

Der Teufelsbeschwörer

1 Min. Lesezeit· Bernhard Baader, August Schnezler, Creuzbauer und Kasper

In historischer Schreibweise · Die Absatznummern verlinken einzelne Textstellen.

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Oberhalb Wiesloch geht der Pfad von Rauenberg nach Walldorf über die Landstraße und bildet somit einen Kreuzweg, an dem ein steinernes Cruzifix steht. Auf diesem Platze verrichteten einst Nachts etliche Leute das sogenannte Christophelsgebet, um dadurch zu erwirken, daß der Teufel ihnen Geld herbeibringe. Während des Betens entstand in der Luft ein großes Getöse; sie blickten empor und sahen dicht über ihren Häuptern an einem dünnen Faden einen Mühlstein hängen, worauf sie voll Entsetzen die Flucht ergriffen.

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Quelle zitieren

Der Teufelsbeschwörer, in: Badisches Sagen-Buch II, Nr. 229, Karlsruhe: Creuzbauer und Kasper: 1846

Archivfassung zitieren

Der Teufelsbeschwörer, Sagenarchiv Verlag Kawerau, hrsg. von Verlag Kawerau. https://sagenarchiv.de/archive/der-teufelsbeschwoerer/textzeugen/badisches-sagenbuch-ii-229-der-teufelsbeschwoerer