Zum Archiv
Zitieren

Badisches Sagen-Buch I

Das Märchen von den sieben Schwaben

1 Min. Lesezeit· Ludwig Bechstein, August Schnezler, Creuzbauer und Kasper

In historischer Schreibweise · Die Absatznummern verlinken einzelne Textstellen.

01

„Stoßt zue in aller Schwabe Nama, Sohnscht wünsch ich, daß ihr mächt erlahma!“

02

„Beim Elament, Du hauscht guat schwätze, Du bischt der Letzscht beim Drachahetze!“

03

„Es wird nit feihla um an Haar, So ist es wohl der Teufel gar!“

04

„Blitz! ist ersch nit, so ischt sei Mutter, Oder des Teufels sein Stiefbruder!“

05

„Gang Veitli, gang, gang Du voran, I will dahinda vor Dir stahn!“

06

„Gang, Jackli, gang, gang Du voran!

07

Du hascht Sporn und Stiefel an, Daß Dich der Drach nit beisse kann!“

08

„Herr Schulz, der muß der Erschte seyn, Denn ihm gebührt die Ehr allein.“

09

„So zieht denn herzhaft in den Streit, Hieran erkennt man tapfre Leut!“

10

„Potz Veitli, luag, luag, was ischt dahs? Das Ungeheuer ischt nur an Haas!“

Für deine Recherche

Quelle zitieren

Das Märchen von den sieben Schwaben, in: Badisches Sagen-Buch II, Nr. 41, Karlsruhe: Creuzbauer und Kasper: 1846

Archivfassung zitieren

Das Märchen von den sieben Schwaben, Sagenarchiv Verlag Kawerau, hrsg. von Verlag Kawerau. https://sagenarchiv.de/archive/das-maerchen-von-den-sieben-schwaben/textzeugen/badisches-sagenbuch-i-041-das-maerchen-von-den-sieben-schwaben