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Badisches Sagen-Buch I

Der böse Pfenning

1 Min. Lesezeit· Ernst Julius Leichtlen, August Schnezler, Creuzbauer und Kasper

In historischer Schreibweise · Die Absatznummern verlinken einzelne Textstellen.

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Als die Landstände des Breisgau’s zur Tilgung der Landesschulden ein neues Umgeld vom Weine (nämlich einen Pfenning von der Maas) zu erheben beschlossen hatten, fand die Einführung dieser Abgabe, an vielen Orten, namentlich auch in Freiburg, nicht wenig Widerstand von Seiten der Wirthe, die von dem „bösen Pfenning“ (so nannten sie die neue Auflage) nichts wissen wollten. Endlich, als kein Weigern half und der erste Verfalltag erschien, fanden sich die Wirthe mit ihrem Betreffniß und dem Vermelden ein: „da sey der böse Pfenning!“ Man zählte nach: an der Summe fehlte zwar nichts, allein – sie bestand aus lauter abgewürdigter Münze.

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Quelle zitieren

Der böse Pfenning, in: Badisches Sagen-Buch II, Nr. 182, Karlsruhe: Creuzbauer und Kasper: 1846

Archivfassung zitieren

Der böse Pfenning, Sagenarchiv Verlag Kawerau, hrsg. von Verlag Kawerau. https://sagenarchiv.de/archive/der-boese-pfenning/textzeugen/badisches-sagenbuch-i-182-der-boese-pfenning