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Badisches Sagen-Buch II

Die gemiedene Kanzel

1 Min. Lesezeit· Bernhard Baader, August Schnezler, Creuzbauer und Kasper

In historischer Schreibweise · Die Absatznummern verlinken einzelne Textstellen.

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In der Klosterkirche zu Amorbach, welche seit Lange von den Lutherischen benützt wird, unterfing sich einst ein Prediger derselben, gegen den katholischen Glauben loszuziehen. Da bekam er auf der Kanzel eine Ohrfeige von unsichtbarer Hand, und seitdem betritt kein lutherischer Geistlicher mehr diese Kanzel, sondern es wird von einem Chorstuhl aus gepredigt.

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Quelle zitieren

Die gemiedene Kanzel, in: Badisches Sagen-Buch II, Nr. 319, Karlsruhe: Creuzbauer und Kasper: 1846

Archivfassung zitieren

Die gemiedene Kanzel, Sagenarchiv Verlag Kawerau, hrsg. von Verlag Kawerau. https://sagenarchiv.de/archive/die-gemiedene-kanzel/textzeugen/badisches-sagenbuch-ii-319-die-gemiedene-kanzel