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Badisches Sagen-Buch II

Die Kapelle im Haslocher Thal

1 Min. Lesezeit· Unbekannt, August Schnezler, Creuzbauer und Kasper

In historischer Schreibweise · Die Absatznummern verlinken einzelne Textstellen.

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Eine Stunde unterhalb Wertheim zieht rechts vom Main, bei dem Dorf Hasloch, ein enges, waldiges Thal hinein, darin steht auf freiem Platze eine verfallene Kapelle. Hier sah einst ein Graf von Wertheim, auf der Jagd, einen weißen Hirsch, und legte schnell auf ihn an, aber in demselben Augenblick verschwand der Hirsch vor seinen Augen. Wegen dieser Erscheinung ließen der Graf und seine Frau dort die Kapelle bauen, und noch jetzt schweben ihre Geister in glänzenden Gestalten in mancher Nacht um die verfallene Kapelle.

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Quelle zitieren

Die Kapelle im Haslocher Thal, in: Badisches Sagen-Buch II, Nr. 345, Karlsruhe: Creuzbauer und Kasper: 1846

Archivfassung zitieren

Die Kapelle im Haslocher Thal, Sagenarchiv Verlag Kawerau, hrsg. von Verlag Kawerau. https://sagenarchiv.de/archive/die-kapelle-im-haslocher-thal/textzeugen/badisches-sagenbuch-ii-345-die-kapelle-im-haslocher-thal