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Sigenot
1
Woltent ir, herren, nu gedagen, ich wolte iu vrömdiu mære sagen von grôzem ungeverte, daz her Dieterîch nie meit von Bern. vil mengen strît er streit: wan daz in got ernerte, sô kunde ez niemer sîn ergân. er reit dick eine ûz Berne durch mengen ungevüegen tan. daz mugt ir hœren gerne: liep unde leit im dâ geschach. er sluoc vil mengen degen tôt: dar nâch er Ecken stach.
2
Ein schilt den vuorte er vor der hant. dô vant er einen wîgant slâfende in dem walde: der was der aller küenste man der daz leben ie gewan. do erbeizt der degen balde, als er in verrest sach, zehant: sîn huot im sêre glaste. sînen voln er schiere bant ze eines boumes aste, als er in under ougen sach. er wahte in harte unsanfte: des uns daz mære jach.
3
Als in der rise ane sach, daz wort er zorneclichen sprach. ‘du bist der Bernære: du vüerst den arn und lewen von keln, du vüerst mîns neven Grînen helm. daz ist mir harte swære. dîn übermuot ist grôz an mir: des hân ich sêre engolten. rîche ich mînen neven an dir, des bin ich unbescholten. ich sage dir, junger degen, eben und gibe dirs mîne triuwe: ez kostet dich dîn leben.’
4
Her Dietrîch sprach zem küenen man ‘helt, du solt mich rîten lân. des hâst eht iemer êre. vund ich dich slâfende alle tage, daz wort ich dir benamen sage, ich gewakt dich niemer mêre. daz du mîn vîgent woltest sîn, daz wisse ich niht ze wâre: nu sprichst, du hâst gehüetet mîn vil dicke in disem jâre. strîtes solt du mich erlân.’ dô sprach der rise küene ‘zwâr daz mac niht ergân.’
5
Die stange er dô ze handen nam und sluoc den wunderküenen man den edeln vogt von Berne ein alsô krefteclîchen slac, daz er dâ vor im nider lac. daz mugt ir hœren gerne, wie dem helde dâ gelanc, dem küenen Bernære. ez geschach im sunder sînen danc und was im harte swære. er hâte dem tôde ergeben sich, wan in der rise küene sluoc harte krefteclich.
6
Dô sprach der herre Dieterich von Berne ein vürste lobelich ‘muoz ich nû hie verderben?’ dô sprach der rise Sigenôt ‘du kæme nie zals grôzer nôt. du muost von mir ersterben. daz du mir ie leit hâst getân, daz mac dich vil wol riuwen. du bestâst nie mêr dekeinen man (daz habe ûf mîne triuwe), sît du mir Grînen hâst erslagen. der was mîn rehter œhein: wie möhte ich dirz vertragen?’
7
Dô sprach der herre Dieterich ‘vil vrumer helt, nu riuwet mich daz ich dir tete ze leide. êst âne mîne schulde ergân: den lîp wând ich verloren hân, als ich dich bescheide. sîn wîp hart ungevüege was: daz was ein michel wunder daz ich vor der ie genas. sî lac ob unde ich under, und druhte mich ûf einen banc daz mir daz rôte walbluot ûz ze beiden ôren dranc.
8
Dô leit ich angest unde nôt, wan ich vorhte sêre den tôt. do erlöste mich mîn meister. der ist geheizen Hiltebrant, ein ûz erwelter wîgant: swaz er ie gelopt, daz leister. dem volge ich sô ich beste kan’ alsô sprach der Bernære. ‘ez muoz an dînen gnâden stân, vil stolzer degen mære, sol ich behalten hie den lîp.’ dô sprach der rise küene ‘mich riuwent neve unt wîp.’
9
Under die uohsen ern genan. balde truoc er in von dan ein grôze tageweide durch einen wilden vinstern tan (seht, dâ huop er sich von dan übr eine schœne heide, diu ê des herren Grînen was), den küenen Bernære. dâ stuonden bluomen unde gras: ez was im harte swære daz er kein wîl dâ solte sîn. der rise vil ungevüege tet im vil grôzen pîn.
10
Er warf in in ein holen stein, dâ kein lieht noch în geschein. dô sprach der Bernære ‘solt ich kein wîl dar inne ligen, der tôt der müest mir an gesigen. daz ist mir harte swære. jâ, herre got, durch dînen tôt nu hilf du mir von hinnen, sô daz ich kome von dirre nôt und müge mîn ors gewinnen. wiss ez mîn meister Hiltebrant, er hulfe mir von nœten mit ellenhafter hant.’
11
Hern Dietrich sêre daz verdrôz. von dan huop sich der rise grôz den rehten wec gên Berne. ‘und ouwê’ sô sprach der wîgant, ‘widerrite mir meister Hiltebrant, den sæhe ich harte gerne. er hât mir leides vil getân, er unde der Bernære. ez müese im an daz leben gân: ich geræche mîne swære. erst schuldec an dem neven mîn. wurd er mir in dem walde, ez müest sîn ende sîn.’
12
Ê daz er daz wort dô vollesprach, durch den walt er dâ gesach den meister Hiltebranden. der reit ein harte schœne marc, beide michel unde starc. er vuorte in sînen handen ein gêren lanc und dar zuo guot, mit stahel wol bewunden. selb hâte er eines löuwen muot wæn dô zen selben stunden. sîn schilt was lanc und dar zuo breit, ein swert vuort er zer sîten, daz mengen helt versneit.
13
Alsô meister Hiltebrant sîns herren ors gebunden vant an einem boume aleine: ‘und ouwê’ sprach der küene man, ‘daz ich daz leben ie gewan.’ er begunde sêre weinen. ‘ich wæn, mîn herre der sî tôt, der edel Bernære. des muoz ich lîden grôze nôt: ich geriche mîne swære.’ alsô sprach meister Hiltebrant. ‘hân ich verlorn den herren, sô rûme ich ouch diu lant.’
14
Enmittent lief der rise zuo (daz was der ander morgen vruo) mit einer stahelstange. diu was sich harte wol geworht: sî truoc der rise unervorht wol drîer klâfter lange. sî was von vieren eggen grôz und sinwel dâ zer hende. von des vâlandes gnôz nam menic man sîn ende. keins wâfens er dô mêre pflac, wan eins huotes von hiuten: der dahte in ûf den nac.
15
Er was mit listen wol geworht, den truoc der rise unervorht; daz sont ir mir gelouben. do erbeizte meister Hiltebrant, ein ûz erwelter wîgant. er wolte ins lebens rouben. sînen voln er schiere bant ze eines boumes aste, daz swert ergreif er mit der hant und huop ez harte vaste. er sprach ‘helt, du solt mir sagen durch dîne tugent obe du mir den herren hâst erslagen.’
16
Dô sprach der rise Sigenôt ‘her Dietrich muoz belîben tôt in dem holen steine. er hât mir leides vil getân: daz muoz im an daz leben gân, als ich im erscheine. daz ich sîn hie gehüetet hân, daz hân ich wol bewendet, wan unser herre hât den man ze handen mir gesendet. und wærst du meister Hiltebrant, der schuof mir mîne swære, sîn leben wurd zertrant.’
17
Dô sprach der ritter unverzeit ‘helt, daz sol dir sîn geseit: Hiltbrant bin ich geheizen und bin von Garten ouch geborn: nu lâ dirz niht wesen zorn. ze manheit wil ich reizen den vil lieben herren mîn: der ist geborn von Berne, her Dietrîch ist der name sîn. ich diene im harte gerne, so ich iemer aller beste kan.’ sîn swert zuhte er drâte und lief den risen an.
18
Die stange der rise ze handen nan: ze hant dô lief er in och an. dô sluoc ûf in der alte ein alsô krefteclîchen slac, daz er dâ vor im nider lac. der rise im ouch erschalte daz houbt: er kam ûf sîniu knie, der stolze degen mære. er wolte wænen daz im hie der lîp benomen wære. von des starken risen slac schôz im daz swert von handen, dazz verre vor im lac.
19
Der rise spranc dô dâ er vant daz swert, und zuht mit sîner hant ez von der erde schiere. er sprach ‘du alter grîser man, du muost ze dînem herren dan, und wæren dîn noch viere, dâ ich in wol behalten hân in einem holen steine. dar în sô muost du zuo im gân: ir sont ez hân gemeine.’ diu ros er vie und vuortes dan, dâ er dâ hâte gelâzen den herren lobesan.
20
Bî dem barte er in gevie, hern Hiltebranten, unde gie gên dem holen steine, dâ her Dietrîch inne lac: diz zôch sich ûf den andern tac. sîn vröude diu was kleine. er hâte verlâzen sich an got, der edel vürste rîche: diz was ie doch des risen spot, daz wizzent sicherliche. ‘owê’ sprach meister Hiltebrant, ‘ez kam in mînen bart nie mê dekeines mannes hant.
21
Die wîle ich nu geleben mac, sô wirde ich niemer keinen tac vrô von herzen mêre, in gereche mînen bart. ich hân ein unsæligen vart dâ her getân sô sêre.’ er brâhte in schiere vür den berc, dâ her Dietrîch lac gevangen. den hûten vil wildiu getwerc. des muose in dâ belangen. den bart den brach erm ûz der hant. dô sach er sînes herren swert hangen an der want.
22
Als er daz guote swert ersach, lieber im dô nie geschach. sînz mohte er niht gewinnen: daz truoc der rise unmâzen lanc. harte vrœlîche er dô spranc mit listeclîchen sinnen: ê sîn der rise wurde gewar, dô was ez von der wende, sîns herren swert von stahel klâr. daz zuhte er mit der hende: der rise im balde nâch geschreit, doch was er im entrunnen. daz was im sider leit.
23
Dô sprach sich meister Hiltebrant ‘nu wer dich, grôzer vâlant, wan ez muoz sîn dîn ende. sît du die stange hâst verlorn, des vürhte ich kleine dînen zorn.’ mit sîner lingen hende den schilt er vür die brust dô nan. dar în sluoc alsô sêre der rise daz im daz swert von dan niht wolte volgen mêre. er zuht daz der schiltrieme brach. nu mugt ir gerne hœren waz wunders dâ beschach.
24
Der wîgant, meister Hiltebrant, der sluoc im abe die lingen hant, daz sî lac ûf der molten. und dô der rise daz bevant, ûf den schilt trat er zehant: daz swert er gwinnen wolte. der alte im dô hin nâher trat und sluoc im eine wunden in ein bein daz er ze stat wart ûf den kniewen vunden: dannoch wert sich der küene man sô sêr daz er dâ wânde den lîp verloren hân.
25
Her Hiltebrant, der küene man, daz swert ze beiden henden nan. er sluoc im von dem houpte unz ûf den vezzel hin ze tal: dô wart ein ungevüeger schal. sus er in lebens roupte. der rise stuont ûf den kniewen sîn: daz houbt moht niht erlangen her Hiltbrant mit dem swerte fîn. doch was sîn nôt zergangen, wan ez was dâ des risen tôt. sus half er sînem herren von Berne ûz grôzer nôt.
26
Als er den sige an im gewan, vil balde huop er sich dô dan gên einem holen turne, dâ her Dietrîch inne lac und ungevüeger sorgen pflac: von mengem starken wurme der smac tet dâ leit unde sêr in dem holen steine dem vil edeln vürsten hêr. er was sô gar unreine daz er kam in sô grôze nôt, daz er des wænen wolte, er müese ligen tôt.
27
Dô sprach sich meister Hiltebrant ‘bist du von Berne ein wîgant? ich vrâge dich der mære, von wannân du wærst her bekomen; daz hæte ich gerne vernomen. nu sage mir, helt gewære; war hâst du dîne sinne getân daz du einec rite von Berne? nu hâst doch mengen vrumen man, der mit dir rite gerne. du hâst burclên enpfangen hie: dir ist geschehen als mengem, der guot lêr übergie.
28
Du wilt mir leider volgen niht. des scheide ich mich, swie mir geschiht, von dir und lân dich eine.’ dô sprach der herre Dieterîch von Berne, ein vürste lobelich, ûzer dem holen steine ‘mir ist ein wênic missegân: des solt du niht enzurnen. den lîp ich noch gesunden hân vor disen starken wurmen. meister, lâ dîn zurnen sîn. hilf mir ze liehte, ich volge dir an daz ende mîn.’
29
Dô sprach meister Hiltebrant, ein ûz erwelter wîgant, ‘daz tæte ich harte gerne. nu weiz ich leider wâ alt wie: ich finde keine leiter hie.’ dô sprach der helt von Berne ‘und wilt du haben mînen rât, sus kume ich hinnân drâte daz mir hie niemer missegât. nu volge mînem râte: zersnîde gar dîn guot gewant und stricke ez anander und gip mirz an die hant.’
30
Des antwurt meister Hiltebrant, ein ûz erwelter wîgant, und sprach, er tæte ez gerne. sus zersneit er sîn gewant: an anander erz dô bant durch den helt von Berne. daz seil liez er den stein hin în: daz vie der Berner schône. er sprach ‘ziuch ûfe, meister mîn, daz ich dirs iemer lône.’ daz seil enzwei brach als ich las: her Dietrîch viel sô sêre, daz er vil kûme genas.
31
Als her Hiltbrant daz gesach, leider im dô nie geschach. er begunde weinen sêre: ‘und ouwê deich ie wart geborn, hân ich mîn herren sus verlorn, daz ich in niemer mêre gesihe; dast mîner vröuden slac.’ sus rief er klägelîche. er sluoc zen brusten al den tac sich selber krefteclîche. die klage erhôrte er in den stein. er sprach ‘halt dich wol, meister, und var hin wider hein.
32
Wan kæme ich ûz in dîne pfliht, ich möhte doch genesen niht vor dem grôzen valle. nu tuo dich balde von dem wege: und kunst du in des risen pflege, dô ruoft er sâ mit schalle ‘ist daz wâr daz du durch mich bist komen her ze strîte?’ ûf mîne triuwe, er mürdet dich: des solt niht langer bîten. var hein: lâ dir bevolhen sîn mîn wîp und ouch Diethêren den .... bruoder mîn.’
33
Her Hiltebrant gie in den berc: dâ vant er slâfende ein getwerc. er ergreif ez bî dem barte. ez was geheizen Eggerîch. daz getwerc gar lobelîch, daz erschrac als harte. ‘herre, wie hânt irs gedâht? ir hânt gerouft mich sêre. wer hât mich ze ime brâht (verhelent michz niht mêre), daz ir mich sô geroufet hât?’ dô sprach Hiltbrant der küene ‘dîn leben an mir stât.
34
Wilt aber behalten du dîn leben, sô muost du mir die lêre geben wie ich nu den Bernære ner, der hie bî gevangen lît.’ dô sprach Eggerîch an dirre zît ‘ich gibe dir guote lêre. nu sage mir wie ist er genant? daz wisse ich harte gerne.’ dô sprach sich meister Hiltebrant ‘ez ist der vogt von Berne.’ ‘ouwê’ sô sprach daz klein getwerc, ‘wenn kam mîn herre ûz Berne her in den holen berc?
35
Ald wenn wart er gevangen hie? daz mich daz nieman wizzen lie, daz nimt mich michel wunder. nu sage an, mære wîgant: hât er sîn stehelîn gewant? ist er noch wol gesunder, sô mac sîn werden vil guot rât.’ dô sprach aber der alte ‘ein rise in hie gevangen hât mit michelm gewalte. er warf in in den holen stein, dâ nie sît gotes geburte kein lieht mêr în geschein.
36
Ich wil dir ouch mîn nôt klagen: er hât mich nâch ze tôde erslagen; doch hân ich im vergolten. swes er im ie hât gegert, des alles hân ich in gewert. ich bin sîn unbescholten: ich wæne ich habe in gar zerkloben vil rehte dâ zem herzen. ich wil sîn unsern herren loben. ez muoz in iemer smerzen: ich hân sîn leben im benomen. rât, herzoge Egrîch schiere, wie wir von hinnân komen.’
37
Dô sprach daz wênige getwerc ‘ganc sam mir vürbaz in den berc. dâ lît ein leiter swære, diu des herren Grînen was. vür wâr sô solt du wizzen daz, sî tuot dich sorgen lære. diu gât nider in den berc und ist von leder veste. sî worhten listigiu getwerc, dar umbe man sî geste.’ ez nam den alten bî der hant und vuorte in gar gerihte, dâ er die leiter vant.
38
Als er die leiter ane sach, lieber im dô nie geschach. er huop sî ûf aleine: er möht niht mê getragen hân * er gie hin zuo dem steine, dâ her Dietrîch inne lac mit sorgen gar gevangen. sus hulfens im ûz an den tac und lien die leiter hangen ze hilf dem herren al hin în. er sprach ‘vil lieber herre, nim hin die leiter mîn.’
39
Her Dietrîch wart ir schiere gewar: vil balde huop er sich dô dar. sus trat er an die stiege. als er zem turn her ûz dô gie (alsô kündet man uns hie daz ich iu niht enliege), er was ein naht dar inne gelegen: ez dûhte in drîzec jâre. als er dô kam ûz an die stegen, des vröute er sich ze wâre. dô sprach der herzoge Eggerîch ‘sint willekomen ûz sorgen, von Berne er Dieterîch.’
40
Des gnâdete ime sâ zehant her Dieterîch der wîgant. er sprach ze dem getwerge ‘von wannen bistu her bekomen? daz hete ich gerne vernomen. wonst hie in disem berge?’ der alte sprach ‘nu volge mir, enphâch den helt vil schône: er hât des lebens geholfen dir. dar umbe im dienstes lône. er heizet herzoge Eggerîch: er hât burg, stete und liute und ist ein vürste rîch.’
41
Des gnâdete ime sâ ze hant her Dieterîch der wîgant. er sprach ze dem getwerge ‘got lôn dir, herzoge Eggerich. ich hân von dînen schulden mich erlôst ûz disem berge: dar umbe wil ich dienen dir (daz wizzest sicherliche), swenne du gebiutest mir. du bist sô tugenderîche.’ des vröute sich daz klein getwerc und huop sich harte balde hin in den holen berc.
42
Der Berner sprach dô ‘meister mîn, als liep als ich dir müge gesîn, wie hâst den lîp behalten?’ ‘ich sage dir reht wie mir geschach: ein boum er ûz dem herde brach. mit slegen mänecvalten, reht als ein wilder dunerslac, sluoc er mir vür diu ôren. ich wânde ez wær mîn jungster tac: sus wart ich zeinem tôren. diu batwât mir vil gar zerbras. ich wânde ez wær mîn ende: sus viel ich ûf daz gras.
43
Bî mînem barte er mich gevie: balde er dô von dannân gie gên einem holen steine’ alsô sprach meister Hiltebrant. ‘in mînem barte lac sîn hant: dô wart mîn vröude kleine, wan ich dô alles des vergaz, daz mir ie wart ze liebe. den bart er mir dô ûz gelas sô rehte als einem diebe. er hete mich sanfter wol getragen. hie lânt die rede belîben: ich hân in drumbe erslagen.’
44
Hie mite schieden sî von dan, her Dietrîch und der wîse man, hin gên der stat ze Berne. dâ wurden sî enpfangen wol mit vröuden, als man herren sol enpfân und sehen gerne. sus klagten sî ir ungemach den rittern und den vrouwen, daz in in dem walde geschach und wie sî muosten schouwen grôze nôt, von der sî schiet her Hiltebrant ûz sorgen. sus hebet sich [Ecken liet]{.smallcaps}.