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Badisches Sagen-Buch I

Sagen vom Hausacher Schloß

1 Min. Lesezeit· Bernhard Baader, August Schnezler, Creuzbauer und Kasper

In historischer Schreibweise · Die Absatznummern verlinken einzelne Textstellen.

01

Auf dem verfallenen Bergschloße bei Hausach liegt ein Schatz verborgen, wonach einmal Nachts von etlichen Bauern gegraben wurde. Schon sahen sie einen Kessel voll Geld vor sich, als im Dorfe die Betzeitglocke zu tönen begann. „Es läutet Betzeit, wir wollen beten, das Geld haben wir ja!“ – sprach nun Einer von ihnen. Augenblicklich versank der Kessel mit dem Geld in die Tiefe und die Schatzgräber mußten mit leeren Händen abziehen.

02

Auf dem Schloße lassen sich in manchen Nächten gespenstige Lichter sehen. Von dort führte vor Zeiten nach dem „Klösterle“ im Thal ein unterirdischer Gang, worin ganz bequem eine Kutsche fahren konnte.

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Quelle zitieren

Sagen vom Hausacher Schloß, in: Badisches Sagen-Buch II, Nr. 246, Karlsruhe: Creuzbauer und Kasper: 1846

Archivfassung zitieren

Sagen vom Hausacher Schloß, Sagenarchiv Verlag Kawerau, hrsg. von Verlag Kawerau. https://sagenarchiv.de/archive/sagen-vom-hausacher-schloss/textzeugen/badisches-sagenbuch-i-246-sagen-vom-hausacher-schloss