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173 Erzählungen gefunden
Suche nach „See“ in Titeln, Erzähltexten und Quellenangaben.
Der schwäbische Heiland
Als die Ueberlinger die Heldenthat ihres Landsmannes unter den sieben Schwaben vernommen, des Ragenohrs, der sich zuerst in den See gewagt hatte, beschlossen sie einmüthig eine fromme Stiftung zu machen und erbauten eine…
2 Min. LesezeitDer Seewenhof bei Rippoltsau
In dem unergründlichen Glaswaldsee bei Rippoltsau hielten sich vor Zeiten Seemännlein auf. Eines derselben war mit den Leuten des Seewenhofs, welcher drei Viertelstunden weiter unten am Berge liegt, so befreundet, daß es…
2 Min. LesezeitDer todte Zeuge
Im siebenten Jahrhundert kam der heilige Fridolin aus Schottland an den Oberrhein, um auch in diesen noch heidnischen Gegenden die Lehre des Kreuzes auszubreiten. Auf einer grünen Aue, da wo jetzt die Stadt Säckingen sic…
3 Min. LesezeitDer wachsende Stein
Am Ranft der Kraich im Thale Tritt aus der Wand ein Stein Und wächst mit seinem Leibe Bald in die Kraich hinein. Er wächst seit Mannsgedenken: Mit jedem neuen Jahr Stellt größer er und höher Und mächtiger sich dar.
1 Min. LesezeitDer Wasserfall bei Todtnauberg
Chensch das Lied vom Dengeligeist in Hebels Gedichte? S’chunnt e Stell drin vor – i bruch mi nit lang druf z’bsinne: „Vo de heiligen Engle mit schöne, blauen Auge, Die in tiefer Nacht in stille Dörfere wandle, An de Feus…
5 Min. LesezeitDer Wildsee
In seinen Tiefen hausen ebenfalls schlimme Geister; diese aber sind bei Tag als schwarze Fische zu sehen. Oft auch läßt sich in seinem Grunde ein Spielmann lustig musicirend hören, worauf sich dann immer irgend ein Unglü…
1 Min. LesezeitDer Wolfsbrunnen
Sinnend unter Buchenbäumen Jetta saß, die Seherin, Saß vertieft in ihren Träumen, Blickte traurig vor sich hin. Und zu ihren Füßen spielte Kieselklar ein frischer Quell; Jutta, warum du so düster, Und die Quelle doch so …
3 Min. LesezeitDes Fischers Haus
Sein buntes Haus hat der Fischer gebaut, Es steht dicht an den Wellen; In der blauen Fluth es sich beschaut, Als spräch es: wer kann mich fällen? Die Mauern, die sind so dicht; Voll Korn und Wein sind die Räume; Es zitte…
2 Min. LesezeitDie Ahnung
Warum so trüb, gestrenger Herr? Warum denn so allein? Ihr schaut ja in das Abendroth, Und nicht in’s Grab hinein! – „Ich schaue in das Abendroth, Mir deucht’s ein See von Blut; Mir deucht’s ein weites Flammenmeer In sein…
2 Min. LesezeitDie Altenburg
Anderthalb Stunden von Baden-Baden, an der Heerstraße, wo die Ebene gegen das Gebirg anzusteigen beginnt, lag vor Zeiten die Altenburg, von welcher nichts mehr vorhanden ist, als ihr Name, den jetzt ein Hofgut trägt, wel…
4 Min. LesezeitDie Braut vom Bergsee
Musik erklingt zum Hochzeitschmauß; Sie tanzen im erhellten Haus. Doch draußen trüb im Sternenlicht Der junge Waidmann zu sich spricht: „Ob Manche mir das Herz beklemmt, Sie thun mir drinnen Alle fremd, Ob Geig’ und Flöt…
2 Min. LesezeitDie Burgfrau von Balm
Dem Kloster Rheinau gegenüber, nicht weit von Jestetten, lag einst das feste Schloß Balm, von einem uralten Geschlecht bewohnt. Lutz von Balm, der im dreizehnten Jahrhundert dort lebte, führte lange ein wüstes Leben, bis…
4 Min. Lesezeit